Claire Z: Verkauft bei der Zangersheide Quality Auction Die Entdeckung der aktuellen Global Champions Saison heißt Claire Z...

Die Entdeckung der aktuellen Global Champions Saison heißt Claire Z. Mit elf Jahren hat sie jetzt die Konstanz und Reife, die ihr zuvor noch fehlte. Vielversprechend war sie schon immer, aber der Weg zur Spitze war ein hügeliger Parcours und kostete Zeit. Zuviel Zeit für viele. Die Engelsgeduld und der unzerstörbare Glaube von Pieter Devos brachte Claire Z ins Rampenlicht. Von den neun Runden im GCT-Zirkel lieferte sie sieben fehlerfrei ab, mit einem fünften Platz in Doha, einem Sieg in Mexico und einem Sieg beim idyllischen Grand Prix von Miami. Claire Z ist ‚hot and booming‘. 2019 ist schon jetzt ihr Jahr. Sie stach aus der Masse heraus und profilierte sich am Strand von Miami Beach zum aktuellsten It- Girl, das jedem das Nachsehen gibt.

Ralph & Anita Wansart: „Der Glanzpunkt unserer Zucht“
In Recht, nahe bei Saint-Vith im Osten Belgiens, finden wir die Zucht von Ralph Wansart und seiner Frau Anita. Vor elf Jahren wurde bei ihnen ein Stutfohlen geboren, das den Namen Claire Z erhielt. „Ein Fohlen wie so viele“, aber mittlerweile gehört diese Claire Z zu den happy few, die Fünfsterne-GP‘ gewinnen. Dies ist die Lebensgeschichte davon, wie ein Paar, das ursprünglich nichts vor der Zucht kannte, darin erfolgreich ist, Spitzenpferde zu züchten.

Professionell ist Ralph Transporteur von allerlei Holzsorten. In seiner Freizeit stehen Pferde im Mittelpunkt, eine Liebe, die ihm von seinem Vater mitgegeben wurde. „Zu Hause hatten wir Ponys und Pferde, auf denen wir geritten sind. Gesprungen bin ich nie. Am liebsten ging ich ausreiten im Wald. Ich bin 62, und bis zum letzten Jahr bin ich noch geritten. Mein Geländepferd wurde zu alt.“ Von Kindesbeinen an war es der Traum von Ralph, selber Pferde zu züchten. „Ich habe immer eine Vorliebe für die Zucht gehabt, aber als wir heirateten, war kein Geld da, um damit anzufangen. Wenn man gute Fohlen züchten will, muss man auch die Mittel dafür haben. In dieser Zeit hatten wir nur zwei Geländepferde.“  

Alles fing an mit… Cori
Einige Jahre später, 1994, kreuzte die Holsteinerstute Cori den Weg von Ralph und Anita. Der Anfang von allem… „Damals ging ich oft zu den Hengstkörungen des Holsteiner Verbandes. Ich kannte jemanden, der da arbeitete, und erzählte ihm, dass ich gern eine eigene Zucht anfangen würde. Wir verabredeten, dass er mich anrufen würde, wenn er eine außergewöhnliche Stute wüsste.“ Ohne Zeitdruck erhielt Ralph eine Weile später einen Anruf. Der Mann hatte ein Stutfohlen mit einem perfekten Papier gefunden. Sie wurde verkauft, weil sie etwas klein war. „Das war Cori, eine Tochter von Calando I aus Vanessa III (Landgraf I), Linie 474A. Ich wusste nichts über ihr Pedigree“, lacht Ralph, und kaufte sie am Telefon, ohne sie gesehen zu haben. „Es verlief alles ganz gemütlich, wobei ich die Garantie bekam, dass mein Freund sie zurücknehmen würde, falls Cori effektiv zu klein bleiben würde.“

Bei ihrer Ankunft in den Ostkantonen war Cori 1,5 Jahre alt. „Sie war eine unglaublich schöne Stute, wirklich zum Verlieben schön, aber in der Tat zu klein. Man musste abwarten, ob Cori letztendlich doch ausreichend Maß bekommen würde. Alle zwei Monate dachte ich: ‚Mmm, das schafft sie nicht‘“, schaut Ralph bereits lachend zurück. 1,58 m wurde schließlich erdichtet. „Als sie drei Jahre war, rief ich meinen Freund vom Holsteiner Verband wieder an. Wie verabredet, durfte ich sie zurückbringen, aber ich wollte gern noch ein Fohlen aus ihr ziehen. Wiederum war es kein Problem.“ Cori wurde von Coronado gedeckt, und Colessa Z, die Mutter von Claire Z, wurde geboren. Das war ein großes Fohlen, und Cori ist nie mehr ausgezogen.

„Die kleine Cori war unser großes Glück. Wir konnten sie nur kaufen, weil sie so klein war, und sie hat uns nur große Fohlen geschenkt. Cori ist mittlerweile 26 und immer noch genauso gesund und graziös wie ehedem. Seit zwei Jahren züchten wir nicht mehr mit ihr, und sie läuft zusammen mit den Fohlen auf der Weide. Cori ist ihre Nanny, und das klappt super gut. Die Jährlinge lernen unter der Begleitung einer älteren Stute viel schneller.“

Was ist ein gutes Pferd?
Ralph wusste schon sein Leben lang, dass er einmal Fohlen züchten wollte, und mit Cori wurden diese Zukunftspläne in die Realität umgesetzt. Doch es lag nicht alles auf der Hand. „Ein Freund von mir war Tierarzt und züchtete selber schon seit Jahren Pferde. Zu Anfang begleitete ich ihn jedes Mal zu Fohlenschauen und Hengstkörungen. Ich musste alles erst lernen. Was ist ein gutes Pferd vom Modell her? Ich hatte davon absolut keine Vorstellung“, gibt Ralph gern zu.

Allmählich erweiterte Ralph seine Kenntnisse und gab seiner eigenen Zucht Gestalt. Doch der Anfang verlief nicht ohne einige Rückschläge. „Nach Colessa Z wurde das zweite Fohlen von Cori zu früh geboren und starb bei der Geburt. Colessa Z ist vor vier Jahren auch gestorben. Sie wurde vom Blitz erschlagen. Das war schrecklich! Sie war gerade ein paar Wochen vorher Mutter von Zara de Poteau Z (VDL Zirocco Blue) geworden und war wieder trächtig von For Pleasure. Zara hat eine Ammenstute bekommen, die sie zum Glück gleich angenommen hat.“

Die wahl von Z
Gleich vom ersten Fohlen an entschieden sich Ralph und Anita dafür, ihre Fohlen bei Zangersheide eintragen zu lassen. „Da Cori eine Holsteinerstute ist, wäre es logisch gewesen, auch ihre Fohlen beim Holsteiner Verband eintragen zu lassen. Aber das war für uns nicht ideal, weil der Holsteiner Verband ein ganz geschlossenes Stammbuch ist. Wir wollten egal welchen Hengst nehmen können und wählten deshalb Studbook Zangersheide.“

Auch auf dem Z-Festival sind Ralph und Anita gern gesehene Gäste. Sie hatten schon drei Siegerfohlen, und über die Z-Quality Auction wurden mehrere ihrer Fohlen verkauft. „Wir selektieren jährlich eine Reihe Fohlen für das Z-Festival, aber es ist und bleibt eine Momentaufnahme, bei der alles perfekt laufen muss. Wir hatten ein paar Mal den ersten Platz, aber haben genauso auch schon Fohlen gehabt, die sich in dem Moment nicht gut gezeigt haben. Das ist das Risiko.“

Bewährte hengste
Bei Wansarts werden generell bewährte Hengste ausgewählt. Doch gehen sie ab und zu auch mit einem jungen Hengst, der sie vollkommen überzeugt, ein Risiko ein. „Welcher Hengst es letztlich wird, beschließen meine Frau und ich gemeinsam, und meistens einigen wir uns friedlich“, scherzt Ralph. „Im Fernsehen verfolgen wir den Sport genau, wobei Anita eine Liste mit unseren favorisierten Deckhengsten und ihrem Pedigree bereit hält. Hieraus treffen wir eine Wahl, aber es passiert natürlich auch, dass wir im letzten Moment doch noch wechseln. (lacht) In diesem Jahr stehen Aktion Pur Z, Dominator Z, Comme Il Faut und Toulon schon fest.“

Paradepferde
Caramouche Z (Caretano Z), Berlino Z (Berlin) und Claire Z (Clearway) sind drei Pferde, die Ralph und Anita gezüchtet haben und die inzwischen 1,60 m springen. „Wir haben auch mehrere, die 1,50 m springen, was sicher nicht schlecht ist, aber 1,60 m ist doch noch ganz was anderes. Und zwischen mitmachen und gewinnen ist auch noch ein himmelweiter Unterschied. Eine Global Champions Tour GP zu gewinnen ist wie die Formel 1, das Allerhöchste. Ein so außergewöhnliches Pferd wie Claire Z züchtet man nicht oft. Wir haben viele junge Pferde, aber ob noch so eines darunter ist, kann ich nicht sagen. Claire Z ist der absolute Knaller unserer Zucht.“

Der verkauf von Claire Z
„Claire Z war ein schönes Stutfohlen, aber eines wie alle anderen. Wie sie letztlich verkauft wurde, ist wirklich eine witzige Geschichte. Eine gute Freundin aus dem Reitverein, die ein Dorf weiter wohnt, wollte schon seit langem ein Stutfohlen aus unserer Zucht. Sie fragte nach Claire Z, um sie zu kaufen, aber ich habe mich drum gedrückt. Unter Freunden Pferde zu verkaufen ist nicht einfach. Was ist der Preis für eine Freundin? Und wenn was schief geht, was macht man dann? Nein, das wollte ich nicht. So etwas kann eine Freundschaft kaputtmachen. Also verkauften wir Claire nicht und nahmen sie mit zum Z-Festival, wo sie auf dem 13. Platz landete und für die Z-Quality Auction ausgewählt wurde. Claire wurde dort für 9.500 Euro verkauft an… Paula, unsere Freundin. Worauf sie mir antwortete: ‚Jetzt kannst du nichts sagen, du hast deinen Preis, und ich habe mein Fohlen‘.“ (lacht)

Ein paar Jahre später kamen René Poels und sein Schwiegersohn Pieter Devos zu uns nach Hause, um nach einem Fohlen zu schauen. Wir kennen uns über Caramouche Z, der als Dreijähriger Belgischer Meister in Gesves wurde und später von Pieter und seiner Frau Caroline geritten wurde. Danach wurde Caramouche nach Tschechien verkauft. René wusste, dass ich ein Arko III-Fohlen aus Colessa Z hatte, der Mutter von Caramouche Z und Claire Z. Er wollte das Fohlen kaufen und erkundigte sich derweil nach dessen Halbschwester Claire Z. Sie stand nicht weit weg auf der Weide, also rief ich Paula an, ob wir vorbeikommen dürften, um sie anzuschauen. Das ging. René und Pieter ließen Claire ein paar Freisprünge machen und gleich war es um sie geschehen.“

Emotionale Siege
„Die Ergebnisse, die Claire Z zusammen springt, sind rundweg phantastisch. Wir verfolgen ihre Turniere im Fernsehen, auch wenn wir dafür mitten in der Nacht aufstehen müssen. Natürlich war das sehr emotional für uns, als sie in Miami gewann! Sie bleibt immer unser ‚Kind‘,“ erzählt Ralph stolz. „Manche Leute sagen zu mir: ‚Du hast Claire zu früh verkauft‘. Ich finde das nicht. Von allen Fohlen, die wir verkauften, hat Claire gerade Glück gehabt. Wäre sie bei uns geblieben, würden wir jetzt nicht über sie reden. Ein gutes Pferd muss auch den richtigen Reiter bekommen, um sich entwickeln zu können.“

Pieter Devos: “Die Kunst war, Claires Temperament zu mäßigen”

auf der Weide gekauft
„Weil wir Caramouche Z bei uns im Stall stehen hatten, waren wir auch an anderen Nachkommen seiner Mutter interessiert, und so landeten wir bei Ralph“, erzählt Pieter. „Als wir nach der zweijährigen Claire Z schauten, stand sie bei ihrer neuen Besitzerin auf der Weide. Ich erinnere mich noch sehr gut, denn es war eine aparte Geschichte. Wir informierten uns, ob die Frau verkaufen wollte, und das wollte sie eventuell tun. Ich fragte, ob wir Claire Z sehen könnten, und sie sagte zu mir, dass wir sie ja auf der Weide mal laufen lassen könnten. Nun ja, die Frau verlangte sehr viel Geld, um sie so zu kaufen. Es gab keinen Paddock, um sie springen zu lassen, also haben wir mit zwei Holzstücken, die wir auf der Weide fanden, eine Art improvisiertes Hindernis gebaut und versuchten, die Stute da ein paar Mal drüber springen zu lassen. Wie wir das hingekriegt haben, weiß ich nicht mehr“, lacht Pieter. „Aber Claire Z machte da zwei Sprünge, ich sah meinen Schwiegervater an, wir waren beide hin und weg.“

„Claire war eine sehr schicke Stute, eine, wie man sie heute sehr gerne sieht: hochbeinig mit viel Blut. Über dem Sprung sah man, dass sie enorm stark voran ging. So sieht ein Sportpferd aus. Ihr Aussehen in Kombination mit ihrer guten Abstammung ließen uns nicht zögern.“

schwieriges Pferd
Claire Z war bei Pieter Devos gleich für den Spitzensport bestimmt und durfte in aller Ruhe wachsen. „Claire war wirklich ein schwieriges Pferd. Absolut kein schlechter Charakter, aber sie hat so viel Blut und Energie, dass es ein Husarenstreich war, sie ruhig zu halten. Meine Schwägerin Anne-Marie ritt sie bis zu ihrem siebten Jahr. Sie hat unzählige Stunden auf ihr verbracht und wahrscheinlich auch viel über sie geflucht“, lacht Pieter. „Wenn Claire zu Anfang in einen Parcours kam, war sie so eilig, dass sie nach dem ersten Sprung sozusagen auch in eins über dem letzten gewesen sein wollte. In den vergangenen Jahren – und jetzt noch immer – war die Kunst, ihre Energie zu drosseln und abzuflachen, sodass Claire in der Bahn die Übersicht behalten kann. Beim jungen Pferd macht so viel Blut alles schwieriger, aber jetzt ist das nur ein Vorteil.“

Dass Claire Z mehr Zeit brauchte, wurde ihr oft vorgeworfen, aber zugleich zeigte sie jedes Mal Kunststücke, wenn sie ein Niveau höher ging. Sie sprang mit acht Jahren keine Zweisterne GP‘, denn dafür war sie noch nicht bereit. „Ich hatte damals noch zu wenig Kontrolle, um schon höher zu reiten“, gibt Pieter zu. „Aber indem wir ihr mehr Zeit gaben, machte Claire Z auch oft auf einmal zwei Schritte nach vorn.“ Als Neunjährige sammelte Claire Z in Göteborg zwei zweite Plätze in ihrem ersten CSI5* 1,50 und 1,55 m-Parcours. In demselben Jahr gewann sie mal eben den Fünfsterne Grand Prix von Barcelona, und als Jos Verlooy sie zwei Wochen danach für den Weltcup in Lyon anmeldete, durfte Claire Z ihr Weltcupdebüt geben. Es wurde ein unverhoffter Erfolg mit der unerfahrenen Claire Z, die ohne Fehler unmittelbar auf den vierten Platz sprang!

Ups and downs
Das vergangene Jahr wurde ein wechselhaftes Jahr mit Ups an Downs. Die Kollegen fragten sich schon, ob Claire Z wohl beständig genug wäre. So geht es nun mal in der Pferdwelt. Ungläubigkeit bekommt oft mehr Gehör. „Ich habe nie an Claire Z gezweifelt! Seit ich zu Hause die Ruhe hinein bekam, gab sie mir jedes Mal ein unglaubliches Gefühl über dem Sprung. So viel Qualität, Kraft und Vermögen! Ich blieb geduldig, denn ich war davon überzeugt, dass sie ein phänomenales Pferd werden würde, wenn es mir gelingen würde, ihre Power und ihr Temperament im Parcours zu mäßigen.“  

Der Weg war lang und nicht einfach, aber es machte Pieter nichts aus, ob es mit Claire Z noch zwei oder drei Jahre mehr dauern würde. „Ich denke, dass das meine Qualität ist, mir für ein Pferd Zeit zu nehmen. In meinem Alltag bin ich schon ein sehr nervöser Mensch, aber bei Claire Z habe ich Nerven aus Stahl und kann sehr gut bis 10 zählen“, lacht Pieter. „Das ist notwendig. Man kann bei Claire nie denken: Jetzt gehen wir hier mal schnell, denn das bewirkt das Gegenteil. Ich vertraue darauf, dass bei ihr einmal alles stimmen wird. Doch ist das sicher nicht einfach, und ab und zu bekommt man wieder eins auf die Nase und kann wieder von vorne anfangen. Es ist die Kunst, zu erfühlen, wann ein Pferd bereit dazu ist. Das ist bei jedem Pferd anders. Und ob sie nun sieben, acht oder neun sind, aufs Turnier gehen, um zum Turnier zu gehen, ändert doch nichts. Es heißt nicht automatisch, wenn ein Pferd acht Jahre ist, dass es dann auch Zweisterne-GP gehen muss.“   

Drei mal am tag
Claire Z kommt viel nach draußen und wird dreimal täglich aus dem Stall geholt. „Sie wird täglich einmal intensiv dressurmäßig trainiert, kommt zwei bis drei Stunden auf die Weide und wird entspannend auf der Plantage zwischen den Obstbäumen geritten, sodass sie mental glücklich bleibt. Diese Abwechslung ist für sie ein guter Mix. Zu Hause wird Claire Z nur selten gesprungen. Im Parcours lasse ich ihr soweit als möglich ihre Würde und setzte alles auf ihre Qualität. Ich vertraue darauf, dass sie hinüber springt und versuche, sie zu dosieren, sodass sie den Überblick vom ersten bis zum letzten Sprung behalten kann. Claire Z ist ein sehr empfindsames Pferd. Die Suche nach dem richtigen Gebiss zum Springen war nicht einfach. Sie verträgt kein scharfes Gebiss, also reite ich sie mit einer dicken Trense, kombiniert mit dem weichsten Hackamore, um die Anlehnung zu behalten, wenn sie zu eilig wird. Ihr Gebiss sieht ungewöhnlich aus, ist aber eigentlich sehr weich. Vorläufig ist dies das Gebiss, mit dem sie am zufriedensten ist und mit dem ich die meiste Kontrolle habe“, schließt Pieter.

Die bestätigung
Seit Doha fühlt Pieter, dass eine Regelmäßigkeit zu entstehen beginnt, und Claire Z gibt ihm die langersehnte Bestätigung. Sie ist erwachsen geworden. „Um Spitzenleistungen erbringen zu können, muss man dem Pferd in der Bahn gerade dieses bisschen extra Willen geben. Claire Z hat keinen einfachen Charakter und hat ein großes Durchsetzungsvermögen, aber ich habe sie auf meiner Seite, und im Parcours gibt mir das einen Pluspunkt extra. Von neun GCT-Prüfungen sprang sie sieben fehlerfrei. Ich denke, dass wir von ihr noch nicht das Letzte gesehen haben. Sandbahn oder Grasplatz, klein oder groß, man kann Claire Z überall einsetzen. Meiner Meinung nach ist Claire das ideale Pferd, um in Aachen ein starkes Ergebnis zu erzielen.“

ausblick
„Ich denke schon, dass Claire Z noch eine Zeit bei uns bleiben wird. Wir haben schon vielen potentiellen Käufern sagen müssen, dass wir sie vorläufig nicht verkaufen. Aber das weiß man natürlich nie. Wenn wirklich verrückte Beträge auf den Tisch gelegt werden, werden wir wohl zweifeln, aber vorläufig ist es sicher unsere Absicht, dass Claire sich im Spitzensport weiter entwickelt und danach werden wir schon sehen. Vielleicht auch eine folgende Karriere in der Zucht?!“

Diese Website verwendet Cookies, um die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit dieser Website zu verbessern.
Lesen sie mehr